Oberhausen-Rheinhausen/Braunschweig: Nach Flugunglück beginnt Auswertung von Hinweisen

Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) werden in den kommenden Tagen die Speichermedien auswerten, die in dem bei Oberhausen-Rheinhausen abgestürzten Hubschrauber gefunden worden waren. Im Labor wolle man darauf nach GPS-Daten oder Hinweisen auf die Flughöhe suchen, sagte ein BFU-Sprecher am Freitag. Was noch brauchbar sei, müsse abgewartet werden. In sechs bis acht Wochen will die BFU einen Zwischenstand vorlegen. Der Hubschrauber war nach dem Zusammenstoß in der Luft mit einem Sportflugzeug am vergangenen Dienstag ausgebrannt; die vier Insassen der Maschinen starben. Am Donnerstag waren die Ermittlungen abgeschlossen und die Unfallstelle war freigegeben worden. Die Unglücksursache ist unklar; Blackboxen waren in den Maschinen nicht vorhanden. Die Leichen der Opfer, zwei Hubschrauber-Piloten aus Bayern sowie ein Fluglehrer und sein Flugschüler aus der Schweiz, müssen nach Angaben der Polizei noch obduziert werden.(dpa/lsw)