Pfälzerwald: Luchs „Juri“ verendet – Untersuchungen ergaben: Tier starb eines natürlichen Todes

Im Pfälzerwald bei Waldfischbach-Burgalben ist einer der ausgewilderten Luchse verendet. Das berichtet die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, die das Luchs-Projekt seit fünf Jahren betreut. Untersuchungen ergaben, dass der männliche Luchs namens Juri eines natürlichen Todes starb. Ursächlich sei eine fortgeschrittene Entzündung in der rechten Vorderpfote gewesen. Das Tier kam im Frühjahr 2018 mit knapp zwei Jahren aus der Schweiz. Durch das Wiederansiedlungsprojekt wurden seit 2015 bisher 17 Luchse in die Pfalz umgesiedelt, bis September 2021 sollen es insgesamt 20 werden. Bisher habe es sechs Würfe mit mindestens zehn Jungtieren gegeben. Auf der anderen Seite seien aber auch nachweislich vier Abgänge zu beklagen. (mho/dpa)