Pfalz/Rheinhessen: Weinbauverbände kritisieren Strafzölle für Wein-Export in USA

Die Weinbauverbände Pfalz und Rheinhessen sehen sich als Spielball internationaler Handelskonflikte. Ab morgen treten US-Strafzölle auf deutschen Wein in Höhe von 25 Prozent in Kraft. Das sei nach einem Urteil der Welthandelsorganisation WTO zwar zulässig, teilen die Weinbauverbände in einer Preseerklärung mit. Das führe jedoch zu Wettbewerbsverzerrungen gegenüber Ländern wie Spanien und Portugal, die keine Strafzölle zu befürchten hätten. Die USA sind den Angaben zufolge der wichtigste Exportmarkt für deutschen Wein. 2018 wurden Weine im Wert von 71 Millionen Euro in die USA exportiert. (mho)