Plankstadt: Neue Erkentnisse bei Waffenfund

Die Polizei in Baden-Württemberg ermittelt weiter gegen drei Personen wegen Terrorverdachts. Wie das Landeskriminalamt auf Anfrage mitteilt, sollen bei weiteren Dursuchungen der Wohnung in Plankstadt keine weiteren Waffen gefunden worden sein. Beamte des Landeskriminalamtes und der Kriminalpolizei Heidelberg hatten dort zuvor eine Kalaschnikow samt Munition sichergestellt. Die vollautomatische Waffe fällt den Angaben zufolge unter das Kriegswaffenkontrollgesetz. Des Weiteren gebe es keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit den Ausspähungen am Stuttgarter Flughafen. Auch am City Airport Mannheim wurden deswegen die Sicherheitsvorkehrungen erhöht.

Die Whatsapp-Nachricht, die gestern viral ging und in der vor geplanten Terroranschlägen auf Weihnachtsmärkten in Mannheim und Frankfurt gewarnt wird, steht laut LKA in keinem direkten Zusammenhang mit dem Vorfall in Plankstadt. Die Nachricht sei schon alt und wurde neu in Umlauf gebraucht, heißt es. Wegen Verdachts des illegalen Waffenbesitzes und der Vorbereitung  einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat durchsuchten Spezialeinsatzkräfte und Ermittler der Kriminalpolizei Heidelberg vier Wohnungen in  Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis. Drei dort angetroffene Tatverdächtige, eine 39-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 33 und 49 Jahren wurden festgenommen. Sie sollen am heutigen Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden. Einen ausführlichen Bericht über die Vorfälle gestern, heute Abend in RNF Life. (cal/mj/dpa)