Region: Frisöre öffnen wieder – Was sich in Rheinland-Pfalz noch ändert

Monate ohne Haarschnitt – viele Rheinland-Pfälzer und Baden-Württemberger mit „Corona-Matten“ fiebern diesem Montag entgegen: Vom morgigen Montag an in den beiden Bundesländern die Friseure wieder öffnen.

In Rheinland-Pfalz gehen die Lockerungen noch weiter. In Geschäften bestellte Ware kann nicht mehr nur abgeholt, sondern unter strengen Auflagen auch in Läden anprobiert werden. Beim „Termin-Shopping“ darf aber immer nur ein Hausstand das Geschäft betreten. Daneben können von Montag an Blumenläden, Fahrschulen, Fußpflege und Tierparks wieder loslegen. Garten- und Baumärkte dürfen ein „gartencenter-typisches Sortiment“ verkaufen, aber nur draußen. Auch Zoos können lediglich im Freien Besucher empfangen. Ebenfalls wieder erlaubt ist Einzelunterricht an Musikschulen – außer Gesang und das Spielen auf Blasinstrumenten. Ebenso dürfen Bibliotheken und Archive wieder für einzelne Besucher mit Terminvereinbarung öffnen.

Corona-Schutzimpfungen sind in Rheinland-Pfalz von Montag an auch für Erzieherinnen, Tageseltern, Grundschul- und Förderschullehrer sowie eine Reihe anderer Berufsgruppen möglich. Dazu zählen zum Beispiel Hebammen, Personal aus therapeutischen Praxen, Mitarbeiter körpernaher medizinischer Dienstleistungen wie etwa Podologen, Beschäftigte in Reha- und geriatrischen Klinken sowie das Personal von Hausnotrufen und im öffentlichen Gesundheitsdienst.

Außerdem hat Frankreich angesichts des verstärkten Auftretens gefährlicher Corona-Varianten in seinem an Rheinland-Pfalz und das Saarland angrenzenden Département Moselle die Einreiseregeln für diese Region leicht verschärft. Grenzgänger, die hier nicht aus
beruflichen Gründen einreisen wollen, müssen von diesem Montag an einen negativen PCR-Test vorlegen. (mho/dpa)