Region: Krankenhäuser aus der Region ziehen an einem Strang

Die rapide ansteigenden Infektionszahlen stellen die Kliniken der Metropolregion Rhein-Neckar in den kommenden Wochen vor große Herausforderungen. Bei der zweiten Pandemiewelle können die Häuser jedoch auf Erfahrungen und bewährte Konzepte aus den vergangenen Monaten zurückgreifen. Dabei arbeiten die Klinikvertreter aus Heidelberg und der Region eng zusammen. Eines betonten bei der Pressekonferenz heute alle Anwesenden: Ohne das anhaltende Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Unterstützung durch Bevölkerung und Politik geht es nicht. „In den nächsten Wochen werden wir voraussichtlich mehr Covid-Patienten aufnehmen müssen als im Frühjahr, aber wir sind gut vorbereitet“, betonte Prof. Dr. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD). Man wisse inzwischen deutlich mehr über Krankheitsverlauf und Therapie, es gebe derzeit ausreichend Schutzausrüstung und Medikamente, die Strukturen und Maßnahmen zum Infektionsschutz in den Kliniken hätten sich bewährt. Die Zusammenarbeit der 17 Kliniken in und um Heidelberg funktioniere hervorragend.(Uniklinik HD/mj)