Region: Weitere Corona-Lockerungen ab Dienstag – Baden-Württemberg: Fitness-Studios und Tanzschulen öffnen – Rheinland-Pfalz: Kitas mit eingeschränkter Öffnung

Von Dienstag an darf in Baden-Württemberg erstmals seit Beginn der Corona-Maßnahmen wieder getanzt, gekämpft und trainiert werden. „Die weiteren Lockerungen im Sport zum 2. Juni sind ein wichtiger Schritt für Sportvereine, Fitnessstudios, Tanzschulen und viele andere Menschen, die den Sport lieben“, sagte Sportministerin Susanne Eisenmann (CDU). Doch sie ruft auch zu Rücksicht und Vorsicht auf: „Es kommt jetzt darauf an, dass wir alle aufeinander achten und die Regeln auch beim Sport einhalten, um den Virus weiter einzudämmen.“ Solange die Abstandsregelungen bestehen, werde es auch beim Sport keine Rückkehr zur vollständigen Normalität geben.“ Neben Indoor-Sport, der von Dienstag an unter Auflagen wieder möglich sein wird, soll auch der Betrieb von Schwimmbädern für Schwimmkurse und für Schwimmunterricht sowie für das Training im Vereinssport erlaubt sein.

In Rheinland-Pfalz ist in den mehr als 2.500 Kitas ab dem morgigen Dienstag wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb möglich.
Zumindest zeitweise ist dann jedes Kind in Abstimmung mit der Einrichtung wieder willkommen in der Kita. Die Umsetzung ist abhängig von den räumlichen und personellen Bedingungen und soll bis zum 8. Juni überall abgeschlossen sein. Die neue Phase löst die erweiterte Notbetreuung in den Kitas ab – zuletzt wurde diese für 17,9 Prozent der landesweit 183.000 Kita-Plätze in Anspruch genommen. Der eingeschränkte Regelbetrieb richtet sich nach Leitlinien vom 20. Mai, die vom Bildungsministerium zusammen mit den kommunalen sowie sonstigen Trägern von Kindertagesstätten, Gewerkschaften und dem Landeselternausschuss der Kitas vereinbart wurden. (mho/dpa)