Region: Zahl der Covid-19 Infizierten steigt weiter an – BASF stellt Desinfektionsmittel her

Im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg hat sich die Zahl der Infizierten mit dem Corona-Virus verdoppelt. Gestern waren es noch 46 Personen, heute spricht der Kreis in einer offiziellen Mitteilung von 90 Patienten. 703 Menschen befinden sich in diesem Gebiet aktuell in Quarantäne, das sind 176 mehr gestern.

Mannheim meldet 7 weitere Fälle, damit erhöht sich die Zahl der Infizierten auf 44. Alle zeigten nach Angaben der Stadt nur milde Krankheitsanzeichen und befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Der Kreis Bergstraße teilt mit, dass es vier neue nachgewiesene Corona-Infektionsfälle gibt. Hierbei handelt es sich um eine Person aus Lorsch, eine Person aus Heppenheim sowie um eine Person aus Lampertheim. Alle drei hatten sich in Österreich mit dem Virus infiziert. Die vierte Person ist in Neckarsteinach wohnhaft. Hier sei die Infektionskette derzeit noch unklar. Alle vier Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Insgesamt sind damit 19 nachgewiesene Infektionsfälle im Kreis Bergstraße bekannt.

In den Landkreisen Alzey-Worms, Bad Dürkheim, Germersheim, Rhein-Pfalz-Kreis, Südliche Weinstraße sowie in Frankenthal, Neustadt, Landau, Ludwigshafen und Speyer liegt laut dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium die Anzahl der Erkrankten bei 43 Fällen. Das sind 17 bekannte Infizierte mehr als gestern.

Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium teilt außerdem mit, dass der Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen dringend benö­tigte Desinfektionsmittel zur Haut- und Flächendesinfektion herstellen wird. „Ich bin froh, dass die BASF SE in enger Abstimmung mit dem rheinland-pfälzischen Gesundheits­ministerium als arzneimittelrechtlich zuständiger oberster Fachaufsichtsbehörde diese Möglichkeit schaffen konnte. Die Desinfektionsmittel werden vorrangig im medizi­nischen und pflegerischen Bereich in Rheinland-Pfalz zum Einsatz kommen“, so Gesundheits­ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Das Gesundheitsministerium wird zunächst Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen im Land am Montag schriftlich über die neue Bezugsquelle informieren. (asc)