Rhein-Neckar-Löwen: Spieler in Kurzarbeit – „Drastische Gehaltseinbußen“

Was bei Handball-Erstligist Eulen Ludwigshafen bereits seit Wochen praktiziert wird, gilt nun auch bei dem Mannheimer Liga-Konkurrenten Rhein-Neckar-Löwen: die Spieler werden rückwirkend zum 1. April in Kurzarbeit geschickt. Nach Angaben des Vereins gelten die Maßnahmen vorerst bis zum 30. Juni. Das verschaffe den Löwen Luft, um die kommenden Monate ohne Einnahmen aus dem laufenden Betrieb zu überstehen, sagte Geschäftsführerin Jennifer Kettemann. Sie sprach von drastischen Gehaltseinbußen für die Spieler. Laut Kettemann kostet der Saisonabbruch die Löwen einen hohen sechsstelligen Betrag. (mho/dpa)