Rheinland-Pfalz: Ausländische Erntehelfer sollen erneut länger bleiben

Die Bauern- und Winzerverbände in Rheinland-Pfalz wollen für die bevorstehende Ernte während der Corona-Pandemie wieder einen längeren Aufenthalt ausländischer Erntehelfer.  Diese Regelung habe im vergangenen Jahr wesentlich zur Entschärfung
der Lage beigetragen, heißt es. „Wegen der Pandemie konnte leider nur eine kleine Zahl der Helferinnen und Helfer nach Deutschland kommen.“ Wer aber angereist sei, sei bereit gewesen, vier oder fünf Monate statt der sonst üblichen drei Monate in Deutschland zu arbeiten, so der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz. Um die Erntehelfer vor allem aus Osteuropa gab es 2020 lange Diskussionen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) einigten sich dann darauf, 80 000 ausländische Helfer unter Auflagen einreisen zu lassen. (dpa/cj)