Rheinland-Pfalz: Digitalisierung der Schulen kommt voran – Unterschiedliches Tempo

Vor Beginn des Fernunterrichts an den rheinland-pfälzischen Schulen am 4. Januar ist die Ausstattung von Schülern und Lehrern mit digitalen Endgeräten besser als beim ersten Lockdown im Frühjahr. Mehr als vier Jahre nach der ersten Ankündigung
eines Digitalpakts von Bund und Ländern ist allerdings nur ein Teil der verfügbaren Mittel dafür abgerufen worden. Nahezu vollständig bewilligt sind hingegen die Mittel aus dem Sofortausstattungsprogramm dieses Jahres, so Bildungsministerin Stefanie Haubig. Wie es heißt, hat der Bund Rheinland-Pfalz 241 Millionen Euro zugesagt. Davon waren Mitte Dezember knapp ein Viertel (23 Prozent) beantragt und gut zehn Prozent bewilligt. Tatsächlich abgerufen von den kommunalen Schulträgern waren bis dahin aber nur etwas mehr als 0,1 Prozent – rund 295 000 Euro. Ziel des Programms ist es, dass möglichst viele Schüler von zu Hause aus digital am Unterricht teilnehmen können, wenn der normale Schulbetrieb wegen der Pandemie ausgesetzt werden muss. (dpa/cj)