Rheinland-Pfalz: Gemüsebauern klagen

Die rheinland-pfälzischen Bauern haben im vergangenen Jahr zwar mehr Gemüse angebaut, aber weniger geerntet. Das lag am
schlechten Wetter, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte. Der Frühling war kalt, im Mai regnete es viel. Insgesamt
pflanzten Landwirte 2013 mehr als 40 verschiedene Gemüsesorten auf 19 800 Hektar Freiland an. Das sind nach der Statistik 400 Hektar mehr als noch 2012. Mit 630 000 Tonnen gab es aber rund sieben Prozent weniger Ernte als im Vorjahr. Mit nur 50 Hektar ist der Anbau in Gewächshäusern eher unbedeutend. Die Vorderpfalz gilt mit ihren großen Anbauflächen als der Gemüsegartenm Deutschlands. Wegen des milden Winters rechnen die Landwirte mit einem frühen Start in die Saison. Bereits Ende Januar wurden vereinzelt Sorten wie Karotten, Feldsalat und Zwiebeln unter Folie angebaut. Mit dem Start der Ernte ist bereits Ende März zu rechnen. (rnf/mho)