Rheinland-Pfalz: Lockdown bittere Entscheidung für den Handel

Die Entscheidung für einen zweiten Shutdown sei „bitter für den Handel“, so Ministerpräsidenten Malu Dreyer in einer Pressekonferenz. Es sei aber unumgänglich etwas zu tun, man müsse ein deutliches Signal setzen, um Krankenhäuser und Intensivstationen zu entlasten. So müsse man auch das Verbot des Verkaufs von Feuerwerkskörpern sehen. An den Schulen in Rheinland-Pfalz werde ab Mittwoch  die Präsenzpflicht für Schüler aufgehoben, so dass Eltern, die die Betreuung nicht anders regeln könnten, hier keine Probleme bekämen. Man wisse, dass man den Bürgerinnen und Bürgern mit dem Shutdown sehr viel zumute, aber man habe sich den Schritt nicht leicht gemacht. Sie habe auch den Eindruck der Bund habe sich nochmals sehr weit bewegt, um betroffenen Unternehmen zu helfen, so Dreyer weiter. Ausgangsbeschränkungen liegen in Verantwortung der Bundesländer. In Ludwigshafen und dem Rhein-Pfalz Kreis sind solche Beschränkungen schon in Kraft getreten.  (mpf)