Rheinland-Pfalz: Neue Corona-Verordnung führt ab Montag verschärfte Maskenpflicht ein

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat am Freitag die Bund-Länder-Vereinbarung zur Eindämmung der Corona-Pandemie umgesetzt: Die neuen Regeln werden mit einer Änderung der Landesverordnung ab Montag wirksam. Die neuen Bestimmungen wurden am Freitag im Ministerrat beschlossen, wie ein Sprecher der Staatskanzlei mitteilte.
Die neu gefasste Verordnung verlängert Schließungen in Gastronomie, Kultur und im Einzelhandel mit Ausnahme von Gütern des täglichen Bedarfs bis Mitte Februar. Auch die Präsenzpflicht an den Schulen ist bis 14. Februar aufgehoben. Eine Neufassung der Maskenpflicht sieht vor, dass in Bussen und Bahnen sowie in Geschäften sogenannte OP-Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen der Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden müssen. Alltagsmasken aus Stoff sind dort dann nicht mehr zugelassen.
Die erweiterte Maskenpflicht gilt nach Angaben des Gesundheitsministeriums unter anderem in Ämtern, Behörden, Verwaltungen und ähnlichen Einrichtungen mit Publikumsverkehr, in Lebensmittelgeschäften, Drogeriemärkten, Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie nicht nur in Bussen und Bahnen, sondern auch an Haltestellen und Bahnsteigen. Auch bei Gottesdiensten in geschlossenen Räumen müssen die Masken mit dem stärkeren Schutz getragen werden. (dpa/kwi)