Rheinland-Pfalz: Regelbetrieb an Kitas im Land bisher gelungen

Einen Monat nach Wiedereinführung des Regelbetriebs an den Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz haben Eltern und Träger eine erste positive Bilanz gezogen. «Das war der richtige Schritt und ingesamt funktioniert es», sagte der Vorsitzende des Landeselternausschusses der Kitas, Andreas Winheller. Die gemeinsam mit dem Bildungsministerium aufgestellten Leitlinien hätten sich als praxistauglich bewährt. Von den rund 2600 Kitas im Land sind nach Angaben des Bildungsministeriums zurzeit drei Einrichtungen aufgrund von Corona-Infektionen geschlossen. Bislang gebe es keine negativen Rückmeldungen zum Start des Kita-Regelbetriebs, sagte der Geschäftsführende Direktor des Landkreistags Rheinland-Pfalz, Burkhard Müller. Beim Gemeinde- und Städtebund sagte das geschäftsführende Vorstandsmitglied Karl-Heinz Frieden: «Bisher ist ein annähernder Normalbetrieb gelungen, auch wenn coronabedingt viele besondere Hygienevorschriften eingehalten werden müssen.» «Als es keine Kita gab, haben Kinder psychisch gelitten, weil sie nur zuhause saßen und keine Sozialkontakte hatten», sagte der Vorsitzende des Kinderschutzbunds Rheinland-Pfalz, Christian Zainhofer. Auch gehe es ja nicht nur um Betreuung, sondern auch um die kindliche Bildung. «Von daher sollte man diesen Weg definitiv weitergehen, solange dies vor dem Hintergrund des Infektionsgeschehens verantwortbar bleibt.» (dpa/kwi)