Rheinland-Pfalz: Zahl der Grippefälle nimmt zu

Die Zahl der Grippepatienten in Rheinland-Pfalz hat stark zugenommen. Allein in der ersten Februar-Woche seien rund 500 Fälle registriert worden, teilte das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz am Freitag mit. Die Gesamtzahl seit Anfang des Jahres liege
damit bei rund 1040 Fällen. Zum Vergleich: In den ersten fünf Wochen des vergangenen Jahres gab es laut LUA rund 590 Nachweise. Die tatsächlichen Fallzahlen sind in der Regel höher. Erfahrungsgemäß geht nicht jeder Grippepatient zum Arzt, so dass
diese Fälle dann nicht in die Statistik einfließen. Besonders viele Ansteckungen hatte es in der Grippesaison 2017/2018 gegeben. Damals wurden in Rheinland-Pfalz fast 14 000 Infektionen nachgewiesen. In der Saison 2018/2019 lag die Gesamtzahl bei rund 6700 registrierten Fällen. Grippeviren werden beispielsweise beim Husten, Niesen oder Sprechen von Mensch zu Mensch übertragen. Die Erreger können der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zufolge auch über Gegenstände wie Türklinken verbreitet werden. (mho/dpa)