Rheinschwimmer: Ziel Nordsee erreicht

Andreas Fath (49), promovierter Chemiker aus Speyer und Professor für Physikalische Chemie und Analytik an der Hochschule Furtwangen in Baden-Württermberg, ist am Ziel: Am Sonntag erreichte er bei Hoek van Holland die Nordsee, nachdem er am 28. Juli an der Rheinquelle in den Schweizer Alpen aufgebrochen war, um den Rhein zu durchschwimmen und dessen Wasserqualität auf der gesamten 1.231 Kilometer langen Strecke unter verschiedenen wissenschaftlichen Fragestellungen zu untersuchen. Fath benötigte insgesamt 28 Tage – Rekord. Wie es heißt, sei es dem gebürtigen Pfälzer durch die spektakuläre Aktion gelungen, die Anschub-Finanzierung eines in seinem Forschungsgebiet an der Hochschule dringend benötigten Großanalysegeräts zu sichern. Aufgrund der breiten öffentlichen Resonanz des Projekts „Rheines Wasser“ hat die Hochschule Furtwangen ein großzügiges Angebot eines Unternehmens erhalten, das die Anschaffung des gewünschten Spektrometers sogar in einer höherwertigen Version für die weitere und auszubauende Forschungs- und Lehrarbeit möglich machen wird. „Es war ein richtig gutes Gefühl, endlich das Salzwasser der Nordsee zu schmecken“, erklärte Fath. „Denn die letzten Etappen dieses Schwimm-Marathons waren richtig harte Arbeit. Umso glücklicher bin ich, dass sich die ganzen Anstrengungen und aller Aufwand gelohnt haben.“ (wg)