RNL: Löwen protestieren gegen Reduzierung der Champions-League-Startplätze

Die Rhein-Neckar Löwen haben gegen die Reduzierung der deutschen Champions-League-Startplätze auf zwei Mannschaften protestiert. „Die Champions League beraubt sich eines ihrer Zugpferde“, sagte die Geschäftsführerin des deutschen Handball-Meisters, Jennifer Kettemann, dem „Mannheimer Morgen“. Sie bedauere die Entscheidung, „da die deutschen Champions-League-Teilnehmer sich über Jahre nicht nur als sportliche Aushängeschilder für den gesamten Wettbewerb, sondern auch als Publikumsmagnete erwiesen haben.“ In der kommenden Saison erhält die Handball-Bundesliga für diesen internationalen Wettbewerb keine Wildcard mehr. Damit sind in der Spielzeit 2018/19 nur noch zwei statt bisher drei deutsche Vereine in der Königsklasse vertreten. Die beiden Startplätze gehen an den Meister und den Vizemeister. (dpa/mj)