Schwetzingen: Selbsternannter „Druide“ weiter in U-Haft

Der selbst ernannte „Druide“ von Schwetzingen sitzt auch sieben Monate nach seiner Festnahme noch in Untersuchungshaft. Es werde weiterhin wegen des Verstosses gegen das Waffengesetz ermittelt. Nach den deutschlandweiten Razzien im Januar bei mehreren mutmaßlichen Rechtsextremen und Reichsbürgern fanden die Ermittler bislang aber keine Hinweise auf eine Terrorzelle. Die Verdachtsmomente gegen die Gruppe hätten sich nicht erhärtet, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Die Ermittlungen hätten zwar die rechtsextremistische Weltanschauung der Männer bestätigt. Es gebe aber keine Anhaltspunkte dafür, dass Anschläge auf Juden, Muslime, Flüchtlinge und Polizisten geplant gewesen seien. Während der „Druide“ weiter in U-Haft sitzt, sei der Haftbefehl gegen einen zweiten Verdächtigen außer Vollzug gesetzt worden. (mho/dpa)