Schwetzingen: Wegen Spurwechsel sechs Fahrzeuge ineinander gefahren

Am Samstagnachmittag kam es auf der A6 zu einem Auffahrunfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen. Laut Polizei fuhr eine 37-jährige nach derzeitigem Ermittlungsstand auf dem Standstreifen zwischen dem Autobahndreieck Hockenheim und der Anschlussstelle Schwetzingen / Hockenheim. Es war ihr wegen des dichten Verkehrs vor Ende des Beschleunigungsstreifens nicht gelungen auf die Hauptfahrbahn zu wechseln. Als sie von der Standspur auf den rechten Fahrstreifen wechselte, musste ein dort fahrendes Fahrzeug verkehrsbedingt eine Vollbremsung einleiten und auf den linken Fahrstreifen wechseln. Durch zu geringen Sicherheitsabstand fuhren dann auf beiden Spuren insgesamt sechs Fahrzeuge aufeinander auf bzw. wurden aufeinander aufgeschoben. Bei dem Unfall wurden sieben Personen verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Alle Personen konnten jedoch noch am selben Abend wieder aus den Krankenhäusern entlassen werden. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 100.000 Euro. Durch den Unfall war die Autobahn in dem betroffenen Bereich bis kurz nach 18 Uhr voll gesperrt. Drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt und der Verkehr am Seitenstreifen vorbeigeführt werden bevor die Fahrbahn wieder uneingeschränkt befahrbar war. Die weiteren Ermittlungen dauern derzeit noch an und werden vom Verkehrskommissariat Walldorf geführt. (pol/mpf)