SG Leutershausen: Nichts zu holen in Wilhelmshaven

Die SG Leutershausen hat das Auswärtsspiel in der 2. Handball-Bundesliga beim Wilhelmshavener HV
mit 21:28 (10:14) verloren. Die „Roten Teufel“ stehen nach der Niederlage vor ca. 1168 Zuschauern in der
NORDFROST-Arena mit 20:26 Punkten auf dem 13. Platz der Tabelle.

SGL-Cheftrainer Marc Nagel vertraute von Beginn an auf die 5:1-Deckungsformation mit Niklas Ruß auf der vorgezogenen Position — die Tore warfen in der Anfangsphase aber die Gastgeber, erst nach fünf Minuten erzielte Junioren-Nationalspieler Stefan Salger den ersten SGL-Treffer der Partie (1:2). Der WHV kam besser in die Partie: Lukas Mertens, ebenfalls Junioren-Nationalspieler sorgte in den ersten Minuten für viel Druck von der Außenposition. Schnell lag man 1:4 im Rückstand — Nagel brachte mit Marcel Möller und Valentin Spohn neue Kräfte in die Partie. Die Chancen waren da, doch konsequent nutzen konnten sie die „Roten Teufel“ noch nicht — 5:9-Rückstand nach einer Viertelstunde. Nagel probierte einiges aus, agierte mit Ruß auf der Mittelposition, Marvin Karpstein kam auf Linksaußen. Die Treffer aus dem Rückraum lieferte weiterhin Salger, am Ende war er mit acht Treffern bester SGL-Werfer. In die Kabine ging es mit einem 10:14-Rückstand.

Unmittelbar nach der Pause zeigte Spohn, warum er so gefährlich ist: Mit zwei schnellen Treffern überwand er WHV-Schlussmann Adam Weiner — Sascha Pfattheicher netzte zudem zum 14:16 (36.). Nagel zog nun die nächste Karte und versuchte es kurzzeitig mit Alexander Kubitschek und Möller am Kreis. Doch man schaffte es nicht, den Ausgleich zu erzielen und die Hausherren zogen wieder und wieder davon. So stand zehn Minuten vor Schluss ein Vier-Tore-Rückstand (17:21) und auch fünf Minuten vor der Sirene war der Abstand identisch (20:24)— die Niederlage war nicht mehr abzuwenden. (tb/wg)