Sotschi: Nathalie Weinzierl überrascht

Die Mannheimer Eiskunstläuferin Nathalie Weinzierl (MERC) hat sich am Mittwoch in eine gute Ausgangsposition für das olympische Kürfinale in Sotschi gebracht. Mit 57,63 Punkten landete sie im Kurzprogramm auf Platz zehn.

Knapp zwei Wochen nach ihrem vorletzten Platz im Team-Wettbewerb zu Beginn der Spiele war die 19-jährige Studentin nicht wiederzuerkennen. Unmittelbar nach dem koreanischen Superstar Kim Yuna präsentierte die Frankenthalerin ihre „Fever“-Kurzkür angriffslustig und meisterte souverän alle Höchstschwierigkeiten. Die 57,63 Punkten stellen Saisonbestleistung dar. Das Kürfinale findet am Donnerstag statt.

„Mit meinem Trainer an der Bande ist es doch ein ganz anderes Gefühl“, sagte die deutsche Meisterin. Ihr Coach Peter Szcypa hatte bei der olympischen Mannschaftsentscheidung und auch schon zuvor bei den Europameisterschaften wegen wochenlanger gesundheitlicher Probleme gefehlt. Um den Rückstand aufzuholen, war Nathalie Weinzierl vergangene Woche zurück geflogen nach Mannheim, wo sie mit ihrem wieder genesenen Trainer mehrere Tage intensiv arbeitete.

Wie die Stadt Mannheim mitteilt, wird es am kommenden Mittwoch einen Empfang für Nathalie Weinzierl geben, die als einzige Athletin aus der Quadratestadt in Sotschi am Start ist. (wg)