Sparkasse Rhein Neckar Nord: Positive Bilanz im Corona-Jahr 2020

Die Sparkasse Rhein-Neckar-Nord kam gut durch das Corona-Jahr 2020. Wie es heute bei der virtuellen Bilanz-Pressekonferenz hieß, legte das Kreditvolumen um 8,3 Prozent auf etwa 3,4 Milliarden Euro zu. Die Einlagen stiegen um 4,9 Prozent.

Dies lasse einerseits auf Investitionsfreude in der Wirtschaft und andererseits auf einen verminderten Konsum in der Krise schließen. 27 Millionen Euro der gewährten Darlehen waren coronabedingte Förderkredite. Etwa 500 Unternehmen unterstützte die Sparkasse durch Tilgungsaussetzungen und Anpassungen von Kontokorrentlinien. Dazu der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Rhein Neckar Nord, Stefan Kleiber.

 

 

Der Eindruck sei, dass die Wirtschaft der Region insgesamt recht gut durch die Krise komme. Investiert werde besonders in Wohnimmobilien und Logistik. Allein 160 Millionen Euro an Darlehen stellte die Sparkasse zur Wohnraumfinanzierung zur Verfügung. Die Sparkasse selbst plant ein Servicecenter im Stadthaus N1 zu eröffnen, um die Zentrale am Paradeplatz zu entlasten. Ein Neubau im Quadrat D1 ist in Planung. Im Frühsommer soll die Entscheidung im Architektenwettbewerb fallen. Start der Abrissarbeiten ist im kommenden Jahr, fertig soll der Neubau im Jahr 2025 sein. Außerdem baut die Spakasse eine neue Filiale in Hirschberg-Großsachsen im Sterzwinkel direkt an der B3. Sie soll im Frühling 2022 ihren Betrieb aufnehmen. (rk)