Speyer: Bistum geht offensiv mit Verdachtsfällen auf sexuellen Missbrauch um

Über Verdachtsfälle des sexuellen Missbrauchs innerhalb des Bistums Speyer informierte gestern das Bistum selbst die Generalstaatsanwaltschaft in Zweibrücken. Die Aufarbeitung solcher Fälle habe einen zentralen Stellenwert. Deswegen würden der Staatsanwaltschaft alle Unterlagen zu bekannten Fällen offengelegt, heißt es. Seit dem Inkrafttreten der Bischöflichen Leitlinien im Jahr 2010 zeige das Bistum jeden Hinweis auf sexuellen Missbrauch an. Als Konsequenz aus einer Studie im Oktober, die über 186 mögliche Fälle in Speyer zutage brachte, hat das Bistum nach eigenen Angaben die interne Präventionsarbeit ausgebaut. (mj)