Speyer: Regierungspräsidium: Sanierung der Salierbrücke wird teuer

Umfangreiche Mehrarbeiten und Verzögerungen auf der Salierbrücke zwischen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg führen
nach Angaben des Regierungspräsidiums Karlsruhe zu Mehrkosten bei der Sanierung. Unter anderem wegen Schadstoffbelastungen und zusätzlichen Verstärkungsmaßnahmen der Fahrbahn würden sich die Gesamtkosten von 16,7 Millionen Euro auf rund 28,7 Millionen Euro erhöhen, teilte die Behörde mit. Die Mehrkosten von 12 Millionen Euro seien
von den zuständigen Bundes- und Landesministerien genehmigt worden. Die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt liegen demnach im Zeitplan. Die rund 600 Meter lange Brücke bei Speyer ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Rhein-Neckar-Region. In den vergangenen Jahren überquerten auf ihr täglich etwa 28 000 Fahrzeuge den Rhein. Eine Untersuchung hatte erhebliche Defizite in der Tragfähigkeit gezeigt. Deswegen führt das Regierungspräsidium Karlsruhe dort seit Januar 2019 umfangreiche Sanierungs- und Ertüchtigungsarbeiten durch. Das Projekt soll bis Ende 2021 abgeschlossen werden. (dpa/cj)