Speyer: Schnakenjäger ziehen gemischtes Fazit

Die Schnakenjäger am Rhein ziehen ein gemischtes Fazit des ablaufenden Jahres. „Es gab vier Spitzenzeiten, davon die höchste Ende Mai – und ausgerechnet da waren unsere beiden Hubschrauber leider nicht einsatzfähig“, so Norbert Becker von der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage, kurz Kabs, in Speyer. Viele Brutstätten der Schnaken können nur aus der Luft bekämpft werden. Vom Helikopter aus verteilt die Kabs den biologischen Wirkstoff Bti, der die Larven der Stechmücken tötet. Wegen defekter Helikopter, unter anderem war ein Hubschrauber ausgebrannt, hatten die Experten die kleinen Blutsauger nicht wie gewohnt abtöten können. Die Organisation verfüge 2020 über einen weiteren Hubschrauber, sagte Becker. Das Fluggerät aus Nordamerika soll Ende Januar per Schiff Europa erreichen. Der Helikopter wird dann in Hockenheim stationiert. (dpa/cal)