Speyer: Siemens muss Grundwasser sanieren

Bei der Sanierung des Grundwassers im Westen von Speyer ist offensichtlich in erster Linie der Siemens-Konzern gefordert. Die Nachfolgefirma auf dem Werksgelände, TE Connectivity, lehnt jedenfalls eine Beteiligung an der Sanierung außerhalb des eigenen Areals ab. Das geht aus einem Gespräch mit Oberbürgermeister Hansjörg Eger hervor. Thema war die Beseitigung des krebserregenden Stoffes Vinylchlorid, der bereits vor Jahrzehnten bei Siemens anfiel und ins Grundwasser gelangte. Weil vor vier Wochen in einem beliebten Badesee in der Nähe der Grenzwert von Vinylchlorid überschritten wurde, musste die Stadt ein Badeverbot verhängen. Siemens legte inzwischen ein Sanierungskonzept vor. Die Umsetzung dauert Jahre und kostet mehrere Millionen Euro. mho