Speyer/Worms: Endspurt um Welterbe-Bewerbung

Das jüdische Erbe von Speyer, Worms und Mainz soll ins Unesco-Welterbe aufgenommen werden – jetzt tritt die Bewerbung in ihre entscheidende Phase. „Wir hoffen, dass wir den zeitlich längsten Teil des Weges hinter uns gebracht haben“, sagte Stefanie Hahn von der Stabsstelle für das Unesco-Welterbe im rheinland-pfälzischen Kulturministerium in Mainz. Bis die Bewerbung im Februar 2020 offiziell eingereicht werden könne, müsse aber für die inhaltliche Begründung des Antrags noch ein steiler Aufstieg zurückgelegt werden.
Die jüdische Tradition der drei Städte am Rhein wird mit dem Begriff der Schum-Städte zusammengefasst – nach den hebräischen Anfangsbuchstaben für Schpira (Speyer), Warmaisa (Worms) und Magenza (Mainz). Die Bestrebungen für die Anerkennung als Weltkulturerbe begannen bereits vor rund zehn Jahren. dpa/feh