Studie: Eltern leiden im Lockdown psychisch stärker als andere Berufstätige

Laut einer Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim leiden Eltern psychisch stärker unter der Corona-Pandemie als kinderlose Berufstätige. Empfundene Job-Unsicherheit, wahrgenommenes Infektionsrisiko und emotionale Einsamkeit wirken sich laut Studie negativ auf die psychische Gesundheit aus. Doch gibt es einen Unterschied zwischen den Geschlechtern: Wie es heißt, ist die Angst Arbeitslos zu werden bei Männern größer als bei Frauen. Bei Frauen spielt die emotionale Einsamkeit eine größere Rolle. Ein besonders starkes Absacken der psychischen Gesundheit sollen Eltern erleben, deren Kinder unter 12 Jahre sind. Hier spielt vorallem das Thema Homeoffice und Homeschooling eine Rolle. Der stärkste Abfall psychischer Gesundheit jedoch zeigte sich bei Vätern, die aufgrund der Schul- und Kitaschließungen die zusätzlich anfallende Kinderbetreuung übernahmen, während sie gleichzeitig im Homeoffice arbeiteten. (zi/cj)