Stuttgart/Mannheim/Wörth: Daimler legt Bilanz vor – LKW-und Bus-Sparte schwächeln

Der Autohersteller Daimler überstand das Corona-Jahr 2020 weitaus besser als erwartet. Obwohl die Lastwagenproduktion mit dem größten LKW-Werk im pfälzischen Wörth und die Bus-Herstellung mit dem Standort Mannheim spürbar schwächelten, sollen Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert werden. Das teilte der Konzern bei der Vorlage der Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres in Stuttgart mit. Zudem ist eine Neu-Strukturierung geplant: Daimler will die Sparte Daimler Trucks abspalten und an die Börse bringen. Das Unternehmen verkaufte im vergangenen Geschäftsjahr 358.300 Lastwagen – ein Minus von 27%. Der Absatz von Daimler Buses ging um 38% auf 20.100 Einheiten zurück. In beiden Geschäftsfeldern erzielte Daimler einen Umsatz von 34,7 Milliarden Euro – das waren rund zehn Milliarden weniger als 2019. 2020 verbuchte Daimler unter dem Strich einen Gewinn von 3,6 Milliarden Euro – ein Plus von 1,2 Milliarden. (mho/dpa)