Südwesten: 2. Warnstreikwelle angestellter Lehrer

Die angestellten Lehrer im Südwesten wollen in dieser Woche ihre Forderungen nach mehr Gehalt mit einer zweiten
Warnstreikwelle untermauern. Neben den Pädagogen sollen am Mittwoch Mitarbeiter der Polizei, von Psychiatrien und Hochschulen zu Kundgebungen in Karlsruhe, Ulm und Freiburg kommen. Am Donnerstag sollen weitere in Konstanz, Tübingen und anderen Städten in Baden-Württemberg folgen. Dann erreicht der Arbeitskampf nach Angaben
der Gewerkschaft Verdi vom Montag seinen Höhepunkt. Verdi, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und der
Beamtenbund Baden-Württemberg hatten zu den erneuten Arbeitskämpfen aufgerufen. Man erwarte insgesamt mehrere tausend Teilnehmer. Hintergrund der angekündigten Warnstreikwelle ist die dritte Runde der Tarifverhandlungen, die am vergangenen Dienstag ohne Ergebnis zu Ende gegangen war. Die Gewerkschaften fordern für die rund 800 000
Beschäftigten der Länder im Kern 5,5 Prozent mehr Geld. dpa/feh