SV Sandhausen: Klarer Heimsieg gegen Heidenheim – Machmeier räumt Fehler ein in Kaderplanung

Der SV Sandhausen hat dank seiner besten Saisonleistung seinen Negativtrend vorerst gestoppt. Nach fünf
Pflichtspielen ohne Sieg und ohne einen Torerfolg gewann der SVS am Freitagabend nach langer Überzahl mit 4:0 (2:0) gegen den 1. FC Heidenheim und schaffte einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga. Mit nun 14 Zählern rückte die Mannschaft von Trainer Michael Schiele vorerst auf Tabellenplatz 15 vor. Heidenheim musste nach dem 2:0 gegen den 1. FC Nürnberg die erste Niederlage im neuen Jahr hinnehmen und droht in der Tabelle abzurutschen. Zudem verloren die Heidenheimer Mittelfeldspieler Kevin Sessa, der in der 23. Minute aufgrund einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Zu dem Zeitpunkt hatten die Badener dank des Treffers von Julius Biada (10.) bereits geführt. Nils Röseler erhöhte nach einer Ecke von Alexander Rossipal (32.). Das Heimteam hätte sich beinahe noch in der ersten Halbzeit mit einer deutlicheren Führung belohnt. Auch in der zweiten Halbzeit kontrollierte der SVS die Partie, die Heidenheimer entwickelten in Unterzahl keine Durchschlagskraft. Rossipal mit einem Freistoßtor (59.) und Kevin Behrens (82.) sorgten für den überraschend klaren Erfolg.

Vor dem ersten Sieg seit mehr als einem Monat hatte SVS-Präsident Jürgen Machmeier Fehler bei der Kaderplanung eingeräumt. „Ich denke, dass das Hauptproblem ist, dass wir vielleicht zu viele Häuptlinge
geholt haben, zu wenige Indianer“, sagte Machmeier beim TV-Sender Sky. „Man muss zugeben: Wir wollten wahrscheinlich zu viel.“ (dpa/wg)