SV Sandhausen: Nachholspiel in Fürth – Trainer Kleppinger: „Endlich auch auswärts punkten“

Trotz deutlich verbesserter Ausgangsposition will sich Trainer Gerhard Kleppinger vom SV Sandhausen vor dem Saisonendspurt der 2. Fußball-Bundesliga nicht an Rechenspielen beteiligen. „Ich bin kein Freund davon und möchte nicht abschätzen, wie viele Zähler wir noch benötigen, um die Klasse zu halten. Wir müssen jetzt auch auswärts anfangen, zu punkten“, sagte Kleppinger einen Tag vor dem Spiel des SVS beim Aufstiegsaspiranten SpVgg Greuther Fürth.

Bisher holte Sandhausen in 13 Saisonspielen in der Fremde nur drei Punkte – und vier der noch fünf ausstehenden Partien finden auswärts gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel statt. Zuletzt feierte Kleppingers Team drei Heimsiege in Serie und sprang in der Tabelle dadurch auf einen direkten Nichtabstiegsrang. „Die zuletzt eingefahrenen Erfolge haben uns nur wenige Leute zugetraut. Ich habe aber immer gesagt, dass uns nur Siege helfen können“, so der Coach.

Das dritte Spiel in sechs Tagen geht auch an die Substanz. Deswegen hält es sich der Trainer offen, zu rotieren. „Mit Ausnahme der Langzeitverletzten haben wir keine angeschlagenen Spieler, aber es sind schon muskuläre Probleme dabei. Die Müdigkeit wird gegen diesen spielstarken Gegner ein Faktor“, sagte Kleppinger. „Jetzt müssen alle über die Schmerzgrenze gehen, und wenn ein Spieler liegenbleibt, dann muss der Nebenmann die Schritte für denjenigen mitgehen.“ (mho/dpa)