SV Sandhausen: Pokal-Aus gegen Gladbach – Gewitter-Chaos am Hardtwald

Es sollte nicht sein für den SV Sandhausen: Im Gewitter-Chaos hat Borussia Mönchengladbach die Nerven behalten und seinem neuen Trainer Marco Rose einen erfolgreichen Pflichtspiel-Einstand beschert. Nach einem um 45 Minuten verzögerten Spielbeginn mühte sich der Fußball-Bundesligist zu einem 1:0 (1:0) beim nordbadischen Zweitligisten  und zog in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Ein Kopfballtor von Neuzugang Marcus Thuram (19. Minute) erlöste die Gladbacher.

Der Stürmer erlebte wie Coach Rose bei seiner Pflichtspiel-Premiere für den Tabellenfünften der Vorsaison einen außergewöhnlichen Fußball-Abend. Blitz, Donner und Regen sorgten für erhebliche Sicherheitsbedenken. Statt wie bei normalem Ablauf den Halbzeitpfiff gab es um 21.30 Uhr vor 13 695 Zuschauern im Hardtwald-Stadion erst den Anstoß. Von zunächst 21.10 Uhr war der Beginn ein zweites Mal verlegt worden. Zwischenzeitlich war auch das Flutlicht ausgegangen. Bei anhaltendem Regen agierten die teils hart einsteigenden Gastgeber forsch und kamen mit den schwierigen Bedingungen zunächst besser zurecht. Dennoch musste sich Sandhausen nach dem schwachen Start in der 2. Liga wie zuletzt vor zwei Jahren gleich zum Auftakt aus dem Pokal-Wettbewerb verabschieden. Die Sandhäuser hätten den Ausgleich durchaus verdient gehabt, verpassten ihn aber bei Abschlüssen von Dennis Diekmeier (50.) und Philipp Förster (61.) ebenso wie bei einem Kopfball von Rurik Gislason (74.) (dpa/wg)