SV Sandhausen: Präsident Machmeier möchte 2016 nicht mehr kandidieren

Jürgen Machmeier nennt den SV Sandhausen „eine Herzensangelegenheit“. Seine Wiederwahl zum Präsidenten des Zweitligisten nahm er zum Anlass für einige emotionale Worte: „Jede Ära geht zu Ende, auch meine. Lasst uns gemeinsam nach einem Nachfolger suchen.“ Im Jubiläumsjahr 2016 möchte Machmeier, der sich im 15. Jahr als Vereinschef befindet, nicht mehr für das Amt kandidieren.
Bei der Jahresversammlung spürte Machmeier den Rückhalt der Mitglieder, die für ihren alten und neuen Präsidenten einstimmig votierten. Er stoße allerdings an seine Grenzen, sagte Machmeier, und dankte nicht zuletzt seiner Frau und seiner Familie für die Unterstützung. Der SVS mit rund 700 Mitgliedern stemmt mit dem Stadionumbau dieser Tage ein weiteres Großprojekt mit einem Aufkommen von 4 Millionen Euro. Der Saisonetat des Gesamtvereins beläuft sich auf 11 Millionen Euro. Der SV hat sich zum zweitgrößten Arbeitgeber der Gemeinde entwickelt.
In der abgelaufenen Spielzeit habe sich der SV Sandhausen den Respekt in Fußball-Deutschland erarbeitet. „Ich bin überzeugt, dass wir in unserer dritten Saison in einer sehr starken Zweiten Liga wieder eine gute Rolle spielen. Aber wir sollten demütig bleiben. Wenn wir wieder Platz zwölf erreichen könnten, wäre das erneut ein überragender Erfolg. Wir alle werden hart dafür arbeiten müssen“, sagte Jürgen Machmeier.

An seiner Seite weiß der Präsident bewährte Mitstreiter. So wurde unter anderem der Vertrag mit dem Geschäftsführer und Sportlichen Leiter Otmar Schork, den Machmeier „Mister 100 Prozent“ nennt, um ein weiteres Jahr bis 30. Juni 2016 verlängert.(SVS/beh)