SV Sandhausen: Sauer auf Schiri

Auch am Tag nach dem 1:1 (0:1) beim FSV Frankfurt ist der SV Sandhausen noch verärgert über Schiedsrichter Markus Wingenbach. „Wie das 1:1 zustande gekommen ist, ist natürlich bitter“, sagt SVS-Trainer Alois Schwartz. Denn der 47-Jährige musste gleich mit zwei Schiedsrichter-Entscheidungen hadern. In der 79. Minute drang Vincenzo Grifo in den Strafraum der Nordbadener ein und fiel – klare Schwalbe. Wingenbach entschied auf Foul von Andrew Wooten – eine zweifelhafte Entscheidung, mit der Wooten auch nach dem Schlusspfiff noch lange haderte („ein Witz!!“). Edmond Kapllani ließ sich nicht zweimal bitten und erzielte vom Punkt das 1:1 (80.). In der Nachspielzeit stieg Lukas Kübler im FSV-Strafraum zum Kopfball hoch und bekam einen Stoß. Der Pfiff des Unparteiischen blieb aus – eine ebenfalls zweifelhafte Entscheidung. Bis dahin hatte es der SVS vor allem in der ersten Halbzeit verstanden, immer wieder Nadelstiche zu setzen. In der 22. Minute erzielte Aziz Bouhaddouz den Führungstreffer für Sandhausen. Im zweiten Durchgang drückte der FSV Frankfurt auf die Tube. Der SVS hatte nun brenzlige Situationen zu überstehen. Schwartz „Ein Lob an meine Mannschaft, die nach der Niederlage gegen Braunschweig eine gute Reaktion gezeigt hat.“ (wg)