SV Sandhausen: Die Hoffnung lebt

Der SV Sandhausen hat sich im Abstiegsduell der 2. Fußball-Bundesliga einen wichtigen Sieg erkämpft. Dank des 1:0 (1:0) am Sonntag gegen den Tabellenletzten Würzburger Kickers verkürzten die Badener, die aufgrund von positiven Corona-Tests auf Ivan Paurevic und Denis Linsmayer verzichten mussten, den Rückstand auf den Abstiegsrelegationsrang auf einen Zähler. In einer passend zur prekären Tabellensituation beider Teams zerfahrenen und emotionalen Partie sorgte Kevin Behrens per verwandeltem Handelfmeter (45. Minute) am Sonntag für die Entscheidung zugunsten der Gastgeber.

Die Trennung von Bernhard Trares und damit vom dritten Coach in dieser Saison zu Ralf Santelli, Cheftrainer im Nachwuchsleistungszentrum, und Sport-Vorstand Sebastian Schuppan brachte den Würzburgern kurzfristig keinen Erfolg. Die Hoffnung auf
den Klassenverbleib schwindet bei zehn Punkten Rückstand auf Platz 16 zunehmend. Vor der verdienten Halbzeit-Führung von Sandhausen blockte Frank Ronstadt einen Ball von Behrens mit dem Arm ab. Behrens beendete mit dem Elfmeter die SVS-Flaute von drei Partien ohne eigenen Treffer. Julius Biada vergab nach einer knappen Stunde mit einem Lattentreffer aus kurzer Distanz die große Möglichkeit für die Entscheidung. Zehn Minuten später hätte Janik Bachmann erhöhen können. Für die Unterfranken ließ Marvin Pieringer die Chance zum Ausgleich aus (80.), kurz darauf klärte Biada kurz vor der Linie (86.). (dpa/wg)