SV Sandhausen: Sorgen vor dem ersten „Abstiegs-Endspiel“

Der SV Sandhausen hat vor seinen letzten beiden Saisonspielen in der 2. Fußball-Bundesliga mit Personalsorgen zu kämpfen. Insgesamt sind mehr als ein halbes Dutzend Spieler angeschlagen, wie Trainer Stefan Kulovits am Freitag erklärte. Besonders hart trifft den Tabellen-15. vor dem Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten SSV Jahn Regensburg am Sonntag (15.30 Uhr) der Ausfall des inzwischen erfolgreich operierten Kapitäns Dennis Diekmeier.  Neben dem Rechtsverteidiger, für den wohl Philipp Klingmann einspringen wird, sind Daniel Keita-Ruel, Diego Contento, Alexander Schirow, Janik Bachmann und Tim Kister fraglich. Ihre Blessuren seien Folgen der anstrengenden Phase nach der coronabedingten Quarantäne, sagte Kulovits. Außerdem fehlen Patrick Schmidt und Rick Wulle. Dem SVS winkt beim vierten Heimsieg in Serie ein neuer Vereinsrekord. „Von Statistiken halte ich zum jetzigen Zeitpunkt der Saison aber nichts mehr“, erklärte Kulovits. „Es sind zwei Endspiele, die wir noch vor uns haben, und ich finde, wir sind in einer glücklichen Ausgangsposition.“ Bei einem eigenen Sieg und einer gleichzeitigen Osnabrücker Niederlage gegen den Hamburger SV könnte der SVS zumindest nicht mehr direkt absteigen. (mho/dpa)