SV Waldhof: Heimniederlage gegen Kickers Offenbach

Der SV Waldhof hat das Heimspiel gegen Kickers Offenbach verloren. Die Blau-Schwarzen unterlagen am 12. Spieltag der Regionalliga Südwest im Carl-Benz-Stadion mit 1:3 (0:0). Rund 9000 Zuschauer sahen bei besten äußeren Bedingungen am Samstag eine gute, aber torlose erste Halbzeit. Aus Sicherheitsgründen- maximale Distanz zu den verfeindeten Offenbach-Anhängern – durften die Waldhof-Fans erstmals wieder seit der Skandal-Relegation gegen Uerdingen im Mai wieder auf die Otto-Siffling-Tribüne. Hier war der Jubel auch am lautesten, als Jannik Sommer die Gastgeber in der 48. Minute Führung in Führung schoss. Diese hielt auch eine Weile. Dann aber besorgte Maik Vetter (73.) den Ausgleich für die Hessen, Serkan Firat erhöhte per Elfmeter (der sehr fragwürdig war) auf 2:1 für den OFC (80.) und Marco Meyerhöfer unterlief zu allem Unglück kurz danach auch noch ein Eigentor (84.). Kurz und gut: Kein guter Tag für den Tabellenführer, der seine zweite Saisonniederlage kassierte, aber trotzdem an der Spitze bleibt mit fünf Zählern Vorsprung auf Ulm. Für Waldhof-Trainer Bernhard Trares freilich kein Trost. Er war nach Spielende auf den Schiedsrichter und dessen Elfmeterpfiff sauer: „Ich weiß nicht, was er da gesehen hat“, grantelte Trares im RNF-Interview. Rund um die Partie, die von den Ordnungskräften als Hochrisikospiel behandelt wurde, blieb es ruhig. Einzige Ausnahme: In der Westtribüne demolierten Offenbach-Fans eine Toilette, so die Auskunft der Polizei. Wir fassen die Höhepunkte am Montag in RNF Life zusammen. (nl/wg)