SV Waldhof: Kein Pokalwunder gegen den SC Freiburg

Der SV Waldhof hat zwar alles gegeben – aber am Ende setzte sich der SC Freiburg durch und wendete einen Fehlstart im DFB-Pokal mit Mühe ab. Einen Tag nach dem Wirbel um zwei positive Corona-Tests bei den Blau-Schwarzen setzte sich die Mannschaft von Trainer Christian Streich mit 2:1 (1:0) beim  Drittligisten durch. Changhoon Kwon (19. Minute) und Jonathan Schmid (79.) sorgten mit ihren Toren am Sonntagabend für den Einzug des Bundesligisten in die zweite Runde. Die Gastgeber kamen vor 452 Zuschauern im Carl-Benz-Stadion nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich durch Dominik Martinovic (57.). Angetrieben von seinen lautstarken Fans drängte der SVW, bei dem sich Kapitän Marcel Seegert beim Aufwärmen verletzte,  gegen verunsicherte Freiburger in der zweiten Halbzeit sogar lange Zeit auf den Sieg. Dass den Mannheimern wegen einer vom Gesundheitsamt angeordneten Quarantäne Spieler fehlten, merkte man ihnen im zweiten Durchgang jedenfalls nicht an. Am Samstag war die Austragung der Partie noch äußerst fraglich gewesen, weil ein Waldhof-Spieler sowie ein Betreuer positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Doch anstatt für die gesamte Mannschaft ordnete die Behörde nur für die engeren Kontaktpersonen eine häusliche Isolation an. (dpa/wg)