SV Waldhof Mannheim: Millionenspritze von Präsident Bernd Beetz

Präsident Bernd Beetz stellt dem SV Waldhof Mannheim ein Darlehen von einer Million Euro zur Verfügung. Das teilt der Fußball-Drittligist am Mittwoch mit. „Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Umsatzeinbrüche“ hätten dazu geführt, „dass der DFB „in der Nachlizenzierung für die laufende Saison 2020/21 einen weiteren (…) Liquiditätsbedarf in Höhe von 717.000,- Euro bei der SV Waldhof Mannheim 07 Spielbetriebs GmbH festgestellt hat. Damit einhergehend haben wir die Auflagen erhalten, bis zum 21.01.2021 diesen Betrag zzgl. weiterer Gelder für geplante Neuverpflichtungen in der Wintertransferperiode nachzuweisen. Da die angekündigten weiteren Coronahilfen des Bundes bislang noch nicht beantragt werden konnten und wir im sportlichen Bereich die Handlungsfähigkeit für personelle Verstärkungen herstellen möchten, stellt die Familie Beetz (…) ein Überbrückungsdarlehen in Höhe von 1.000.000,- € zur Verfügung“, heißt es in der Erklärung der Blau-Schwarzen.

In der ersten Drittliga-Saison habe die GmbH die Nachlizenzierung noch eigenständig ohne ohne Aufnahme von Fremdkapital bewältigen können. „Auch in der aktuellen Krise möchten wir unserem SV Waldhof Mannheim helfen. In den letzten Wochen lesen wir von immer mehr Vereinen, welche in existenzieller Not sind. Das aufgrund der Pandemie notwendige Krisenmanagement hat bei uns abermals sehr gut funktioniert und wir sind davon überzeugt, dass wir gemeinsam als Verein auch aus dieser Krise stärker herauskommen können und möchten ganz im Sinne „Einmal Waldhof – immer Waldhof“ ein deutliches Zeichen setzen, stehen zu unserem SVW und freuen uns auf die Weiterführung der positiven Entwicklungen beim SV Waldhof Mannheim“,  so Bernd Beetz, Präsident des SV Waldhof Mannheim 07 e.V. „Die Entwicklungen in der Liga seien „dramatisch“, so Geschäftsführer Markus Kompp. Hintergrund des voraussichtlichen Liquiditätsbedarfs sei, dass die Umsatzplanungen im November um fast vier  Millionen Euro nach unten korrigiert werden mussten. Es konnten jedoch auch Einsparungen im siebenstelligen Bereich vorgenommen und geplant werden, sodass der Bedarf geringer ausfalle als zu erwarten war, heißt es. (wg)