SVS: Kocak nach Beurlaubung in Sandhausen: „Hätten Klassenerhalt geschafft“

Für Trainer Kenan Kocak ist die Freistellung beim abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten SV Sandhausen nicht völlig überraschend gekommen. Er könne die Sorge des Präsidenten Jürgen Machmeier teilweise nachvollziehen, sagte Kocak der „Bild“. Dennoch sei er überzeugt, „dass wir gemeinsam den Klassenerhalt geschafft hätten“. Der SVS hatte sich am Montag nach nur einem Sieg aus bisher neun Saisonspielen und dem Sturz auf den vorletzten Tabellenplatz von dem 37-Jährigen getrennt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest. Auch ihm sei klar, dass die Ergebnisse schlecht gewesen seien. „Aber bis auf das 0:1 gegen Magdeburg, wo wir kollektiv versagt haben, waren wir immer gleich gut oder sogar besser – gegen Teams, die zum Teil deutlich bessere Möglichkeiten haben als wir“, sagte Kocak. Die Mannschaft sei intakt.  Auch nach der Trennung sei er nicht sauer auf Machmeier und Geschäftsführer Otmar Schork. Stattdessen sei er ihnen dankbar, dass sie ihm im Sommer 2016 die Chance gegeben hätten, ein Zweitliga-Team zu trainieren. „Wenn der Präsident die Überzeugung hatte, man muss was machen auf dem Trainerposten, dann akzeptiere ich das.“ (lsw/mj)