SVW: Verein einigt sich nach Ausschreitungen 2018 mit DFB auf Vergleich

Der SV Waldhof teilt heute mit, dass man sich im Streit mit dem Deutschen Fußball-Bund um den Abzug von drei Punkten anlässlich der Ausschreitungen und pyrotechnischen Vorfälle bei den Relegationsspielen zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem KFC Uerdingen im Mai 2018 auf zwei Punkte Abzug geeinigt habe. Ebenso erfolgte eine Reduzierung der Geldstrafe von 25.000 auf 10.000 Euro.

Vorausgegangen war die Berufungsverhandlung beim Oberlandesgericht Frankfurt am Main und ein Hinweisbeschluss des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main, in dem dieses seine vorläufige Rechtsauffassung zum Ausdruck gebracht hatte. Dabei führte der Senat einerseits aus, dass es sich beim Punktabzug um eine in der Satzung des DFB vorgesehene Strafe handle, die grundsätzlich auch für Fälle wie diejenigen vorgesehen sei, auf die sie das Bundesgericht des DFB hier angewandt habe. Auch bei der Anwendung der somit grundsätzlichen anwendbaren Rechtsgrundlage für einen Punktabzug habe das Bundesgericht die erhobenen Einwände und zu berücksichtigenden Aspekte ordnungsgemäß abgewogen, so dass der Punktabzug auch inhaltlich nicht gegen Treu und Glauben verstoße. Andererseits wurden auch Verstöße des DFB gegen seine Verfahrensbestimmungen gerügt. Der Ausgang des Rechtsstreits war somit immer noch offen.

Beide Parteien heben noch einmal hervor, dass sie jegliche Gewalt und pyrotechnischen Aktionen im Stadion strikt ablehnen und verurteilen. (SVW/asc)