Triathlon: Kienle und Berlinger siegen in Viernheim / Unfall im Odenwald

Viernheim. Sebastian Kienle und Lena Berlinger haben den 31. Viernheimer V-Card Triathlon gewonnen. Überschattet wird das Rennen von einem Unfall im Odenwald.

Kienle, amtiernder Ironman-Europameister, siegte vor dem Freiburger Nils Frommhold und dem Kölner Johann Ackermann. Für Kienle war es der erste Start bei einem Rennen des BASF Triathlon-Cups seit fünf Jahren. Zwischen 2006 und 2009 hatte der 30jährige, der in Mühlacker wohnt und für das Tri-Team Heuchelberg startet, den Cup mit vier Gesamtsiegen in Folge beherrscht. Für Lena Berlinger von den Mengens Triathleten war es der erste Erfolg in Viernheim. Die Schwäbin sicherte sich mit diesem Sieg den zweiten Platz in der Cup-Wertung hinter Laura Philipp vom SV Nikar Heidelberg, die nach drei Siegen in Mußbach, Ladenburg und Heidelberg bereits als Gesamtsiegerin der Serie an Rhein und Neckar feststand und in Viernheim nicht mehr angetreten war. Der V-Card Triathlon gilt als eine der härtesten Kurzdistanzen in Deutschland, zu bewältigen waren 1500 Meter Schwimmen im Wiesensee Hemsbach, 48 km auf dem Rad im vorderen Odenwald und 10 km Laufen.

Während des Rennens kam es laut Polizei auf der Radstrecke zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Rennteilnehmer und einem Pkw, an dessen Steuer ein 89jähriger Mann saß. Der Jugendliche
fuhr mit seinem Rennrad auf der Kreisstraße 11 in Birkenau, als der Senior auf die Strecke einbog. Der 17-Jährige kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Heppenheim. (wg/dpa/lhe)