TSG Hoffenheim: 1:1 in Freiburg – Freudloser Punktgewinn

Sebastian Hoeneß haderte. „Es fühlt sich gerade noch nicht wie ein Punktgewinn an“, sagte der Trainer der TSG 1899 Hoffenheim nach dem 1:1 (1:0) beim SC Freiburg. „Das wird aber noch kommen.“ Aufgrund eines Elfmeter-Gegentreffers in der 81. Minute haben die Kraichgauer am Samstag einen vorentscheidenden Schritt zum Klassenerhalt verpasst. Mit der Leistung seines Teams sei er „sehr zufrieden“ gewesen, sagte Hoeneß, mit dem Ergebnis „nicht ganz“. Andrej Kramaric hatte in der 40. Minute per Kopf für die TSG getroffen und mit seinem 17. Saisontor seine bisherige Bestmarke aus der Spielzeit 2018/2019 eingestellt. Neun Minuten vor dem Ende traf der Ex-Hoffenheimer Vincenzo Grifo bei seinem ersten Einsatz
nach seiner Corona-Infektion per Strafstoß aber noch zum Ausgleich. Zudem verloren die Gäste ihre Innenverteidiger Stefan Posch und Chris Richards, die im Laufe der Partie beide verletzt raus mussten. Die Elfmeter-Entscheidung habe „ein bisschen einen Beigeschmack“, sagte Hoeneß. „Wir hätten vorher aber auch besser verteidigen müssen“. Der eingewechselte Kevin Vogt hatte Freiburgs Ermedin
Demirovic im Hoffenheimer Strafraum am Fuß getroffen, Schiedsrichter Manuel Gräfe die Szene am Bildschirm überprüft und dann auf den Punkt gezeigt. Es war eine knifflige Szene in einer heißen Schlussphase. In der Tabelle der Fußball-Bundesliga liegen die Hoffenheimer bei noch drei verbleibenden Partien damit nun sieben Punkte vor dem 1. FC Köln auf Relegationsplatz 16. Der Tabellenvorletzte Hertha BSC hat sogar schon zehn Zähler Rückstand auf die TSG – nach seiner Corona-Quarantäne allerdings noch drei Spiele mehr zu bestreiten. (dpa/wg)