Unfalltod im Holiday Park: Staatsanwaltschaft legt Berufung ein

Die Staatsanwaltschaft Frankenthal hat Berufung gegen das Urteil im Prozess um den Tod eines Mädchens im Holiday Park eingelegt. Die Berufung richtet sich nach Auskunft der Staatsanwaltschaft gegen die Freisprüche des Amtsgerichts Neustadt/Weinstraße für die zwei Vorgesetzten des Karussell-Bedieners. Der 22-Jährige war am vergangenen Freitag wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Das elfjährige Mädchen war am 15. August 2014 in dem Fahrgeschäft Spinning Barrels („Drehende Fässer“) im Holiday Park in der Pfalz gestürzt, das sie mit ihrer Mutter betreten hatte. Sie wurde von den Plattformen überrollt und tödlich verletzt. dpa/feh