Universitätsklinikum Mannheim: Ermittlungen gegen Mediziner

Die Mannheimer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen drei Mediziner wegen des Verdachts auf Untreue und Betrug beim Universitätsklinikum Mannheim. Das bestätigte ein Sprecher der Anklagebehörde.  Auslöser seien Informationen des Landesrechnungshofs Baden-Württemberg gewesen. Ein ärztlicher Mitarbeiter steht im Verdacht der Untreue, weil er Einnahmen, die der Klinik zustanden, an die Fakultät geleitet haben soll. Dabei soll es um die Abgabe von Blutproben an eine Mannheimer Tochter des Pharma-Konzerns Roche gegangen sein. Die Staatsanwaltschaft gibt den Schaden mit rund 100 000 Euro an. Wann die Ermittlungen abgeschlossen werden, ist noch nicht absehbar. Am
11. September durchsuchten fünf Staatsanwälte und drei Polizeibeamte Privatwohnungen und Büros der Beschuldigten und stellten schriftliche Dokumente sowie Datenträger sicher. dpa/feh