ver.di sieht im Tarifergebnis „echte Stärkung“

ver.di Baden-Württemberg sieht in dem heute Nacht in Potsdam erzielten Tarifergebnis mit einem Gesamtvolumen von 7,5 Prozent eine „echte Stärkung des öffentlichen Dienstes und Steigerung seiner Attraktivität“. Die Vereinbarung bringt den Beschäftigten von Bund und Kommunen über die Laufzeit von 30 Monaten Einkommenssteigerungen von über sieben Prozent, bei den Einstiegsgehältern zum Teil auch deutlich höher, so ver.di. Für die Entgeltgruppen eins bis sechs gibt es zusätzlich zum 1. März eine Einmalzahlung von 250 Euro, so dass die Gehälter insgesamt dort etwas über proportional steigen. Die Erhöhungen der Tabellenwerte erfolgen in drei Schritten, zum 1. März 2018 rund 3,2 Prozent, zum 1. April 2019 rund 3,1 Prozent und zum 1. März 2020 etwas über ein Prozent. Die Gewerkschaft hatte in den Verhandlungen einen klaren Fokus auf die unteren und mittleren Gehaltsgruppen gelegt, um dort, wie es heißt, ordentliche Gehaltssprünge zu erreichen.Insbesondere die kommunalen Arbeitgeber wollten dort, wo sie den größten Fachkräftemangel sehen, Akzente setzen. (ver.di/rcs)