ver.di: Unangenehme Situation für die Beschäftigten von Galeria Kaufhof und Karstadt

Ob in der Region möglicherweise Filialen von Galeria Kaufhof oder Karstadt geschlossen werden, das ist nach Angaben von ver.di Rhein-Neckar noch völlig unklar. Die Situation sei für die Beschäftigten sehr unangenehm, hieß es auf Nachfrage. Mehrere Medien berichten übereinstimmend der Warenhauskonzern plane bis zu 80 der insgesamt 170 Standorte zu schließen. Es habe den den Anschein, dass die Unternehmensleitung und der Eigentümer die Corona-Krise missbrauche, um ursprüngliche Planungen von Standortschließungen und Entlassungen doch noch umzusetzen, so Stefanie Nutzenberger, das für den Handel zuständige Bundesvorstandsmitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Weitere Informationen soll es am 25. Mai geben. Dann wollen der Schutzschirmverfahren eingesetzte Sachverwalter und der Generalbevollmächtigte die ver.di Tarifkommission über ihre Pläne informieren. (mpf)