Walldorf: 28-Jähriger bei Unfall auf L723 lebensgefährlich verletzt – Zu schnell unterwegs gewesen – Straße war zwei Stunden gesperrt

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Samstagmittag auf der L723 bei Walldorf sind am Samstag zur Mittagszeit zwei Personen verletzt worden. Eine von ihnen, ein 28-jähriger BMW-Fahrer, schwebt in Lebensgefahr.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war der 28-Jährige mit seinem Fahrzeug mit weit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Rauenberg unterwegs, als er in einer langgezogenen Rechtskurve, unmittelbar nach der Einmündung zur Dietmar-Hopp-Allee, die Herrschaft über sein Fahrzeug verlor. Er driftete nach links ab und kollidierte mit dem Mercedes einer 54-Jährigen, die auf dem Linksabbiegerstreifen an einer roten Ampel in Richtung Mühlweg/Wieslocher Straße wartete.

Nach dem Zusammenstoß schleuderte der BMW weiter über die Gegenfahrbahn und prallte mit voller Wucht gegen einen Ampelmasten. Der 28-jährige Fahrer wurde dabei in seinem völlig zerstörten Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer der Rettungsdienste und Einsatzkräfte der Walldorfer Feuerwehr bargen den Verletzten. Nach der Behandlung durch einen Notarzt wurde er mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.

Die 54-jährige Mercedesfahrerin erlitt leichtere Verletzungen und wurde zur Untersuchung ebenfalls in eine Klinik transportiert. Ihr Fahrzeug wurde ebenfalls total beschädigt. Der Rettungshubschrauber, der in unmittelbarer Nähe landete, brachte den Notarzt zu Unfallstelle.

Die L 723 war im Bereich der Unfallstelle in Richtung Hockenheim bis gegen 14 Uhr voll gesperrt. Seitdem ist sie zumindest wieder einspurig befahrbar. In Richtung Rauenberg musste nicht gesperrt werden. Derzeit laufen noch die Aufräumarbeiten. Hierzu bleibt die K 4256 (Mühlweg/Wieslocher Straße) noch gesperrt. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf weit über 50.000 Euro. (Originalquelle: Polizeipräsidium Mannheim/rk)